Klostergärtnerei Richter

seit 1910

Von damals und heute.

Geschichte

Die Geschichte der Klostergärtnerei ist eng verwurzelt mit dem benachbarten Klosterpark Altzella, der seit etwa 1800 als Landschaftspark genutzt wird.

1910 trat Bruno Richter in Zella die Stelle als Parkgärtner an. Neben Führungen im Landschaftspark durfte er auf dem Grundstück der zur Stelle gehörenden Wohnung einen Blumengarten sowie eine Baumschule betreiben, die somit den Grundstein für die Klostergärtnerei Richter legten.

Nach dem Tod von Bruno Richter übernahm dessen Ehefrau Elisabeth Richter mit ihrem Sohn Kurt die Stelle des Parkgärtners. Kurt Richter betrieb im Stadtzentrum von Nossen ein Ladengeschäft, das er täglich mit frischen Waren aus der Gärtnerei in Zella belieferte.

1945 verpachtete die staatliche Gartenverwaltung in Dresden das Gärtnereigrundstück (die Dienstwohnung des Parkgärtners) an Kurt Richter. Der Pächter war weiterhin für Beaufsichtigung, Ordnung sowie für Führungen zuständig.
Im Mai 1945 ging die Beaufsichtigung und Pflege des Parks in die Rechtsträgerschaft des Sortenamts über, womit der Arbeitsvertrag gelöst wurde. Im Zuge der Bodenreform bekam Kurt Richter am 13.Februar 1946 das Gärtnereigrundstück als Bodenreformland zugesprochen.

1972 Nach dem Tod von Kurt Richter übernahm sein Sohn, Heinrich Richter, zusammen mit seiner Frau Sonja, die Gärtnerei.

1992 wurde ein Verkaufsgewächshaus erbaut, das neben einer Verkaufsfläche von 140 m² ebenso einen abgetrennten Grünpflanzenbereich aufweist.

1995 In der 4. Generation setzen die Gärtnermeister Ina Weber (geb. Richter) und Harald Weber die Tradition fort.

2009 Floristmeisterin Maria Weber tritt ihre Beschäftigung in der Klostergärtnerei Richter an und führt somit bereits in der 5. Generation den Familienbesitz weiter.